Wichtige Informationen zur Präanalytik

Die Präanalytik betrifft alle Schritte vor der eigentlichen medizinischen Analyse, einschließlich der Vorbereitung des Patienten, der Probenentnahme, der Lagerung, des Transports und der weiteren Vorbereitung des Untersuchungsmaterials. Diese Phase, bekannt als die präanalytische Phase, ist entscheidend, da verschiedene Faktoren das Ergebnis der Analyse erheblich beeinflussen können.

Wir bitten Sie daher, die präanalytischen Anweisungen genau zu befolgen. Bei Unsicherheiten stehen wir Ihnen gerne für Rückfragen per Telefon zur Verfügung.

Bei Vorliegen dieser Störfaktoren wird der Befund oft unter Vorbehalt erstellt oder es kann zu keiner Messung kommen. Die nachstehende Tabelle zeigt, welche Analyte typischerweise durch welche Störfaktoren beeinflusst werden:

Analyt Hämolytische Proben Lipämische Proben Ikterische Proben
ALAT (GPT) X
AP X X
Ammoniak X
ASAT (GOT) X
Bilirubin X X
Calcium X
Kreatinin X X
Eisen X
Gesamteiweiß X
Gamma-GT X
Folsäure X
Glukose X
Glutamatdehydrogenase X
Harnstoff X X
Kalium (Serum) X X X
Kupfer X
Lactatdehydrogenase X X
Magnesium X
Phosphat, anorganisch X X
Triglyceride X

Nachforderungen von Untersuchungen aus vorhandenen Proben

Während frisches Untersuchungsmaterial stets die optimale Grundlage für Tests bildet, sind Nachforderungen aus bereits eingegangenen Proben in vielen Fällen durchaus möglich und akzeptabel. Obwohl die Alterung der Proben beginnt, sobald diese entnommen sind, und Veränderungen in den Analyten verursachen kann, ist es in vielen Situationen immer noch möglich, zuverlässige Befunde zu erzielen.

Wir streben danach, Ihnen stets präzise und verlässliche Ergebnisse zu liefern. Daher empfehlen wir, sich im Falle der Notwendigkeit einer Nachforderung direkt mit unserem Serviceteam in Verbindung zu setzen. Unsere erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können spezifisch beurteilen, ob das vorhandene Material für zusätzliche Analysen geeignet ist, und Ihnen entsprechende Beratung bieten.